
Im Druckbereich ist eine UV-Härtung erforderlich, die in jeder Schicht auf dieselbe Weise funktioniert. Mit herkömmlichen Quecksilberlampen wird die 185-nm-Linie ständig Ozon erzeugt – das ist ein echtes Problem und birgt außerdem ein hohes Expositionsrisiko. Das bedeutet zusätzliche Belüftungskosten und dass die Bediener etwas einatmen müssen, was sie eigentlich nicht tun sollten. Wir haben daher eine Quecksilber-Ersatzlampe für Drucker entwickelt, die dieses Problem direkt löst.
Was wichtig ist: Wir verwenden ozongefreies Quarzs Glas, das die Emissionen bei 185 nm unterdrückt, während die notwendigen Wellenlängen von 254 nm und 365 nm beibehalten werden. Dadurch bleibt das Spektrum stabil, und es entsteht kein Ozon direkt am Lampenkörper. Die Spitzenintensität bei 365 nm liegt über 800 mW/cm² – dadurch erfolgt eine vollständige Verklebung der Materialien bei hoher Druckgeschwindigkeit. Die Lebensdauer der Lampe beträgt etwa 2.000 bis 3.000 Stunden. Die Leistung bleibt dabei innerhalb von ±5 % der Anfangsstärke.
Warum das für die industrielle Drucktechnik geeignet ist: Bei der industriellen Drucktechnik muss die Härtung schnell, reproduzierbar und sicher sein. Der ozongfreie Betrieb reduziert die Belastung durch Belüftungssysteme und verringert somit die Exposition gegenüber Ozon. Gleichzeitig sorgen die vorhandenen UVC- und UVA-Wellenlängen dafür, dass die Härtung tief genug erfolgt – auch auf beschichteten Materialien, Folien und Kunststoffen. Das Ergebnis sind kontrollierter Dot Gain, konstante Haftung sowie hohe Druckgeschwindigkeiten.
Was vor dem Austausch überprüft werden sollte: Vor dem Austausch muss die Geometrie der Lampe, die Länge des Lichtbogens sowie die Anschlüsse mit denen des Reflektors und des Ballasts übereinstimmen. Überprüfen Sie außerdem die Zündspannung sowie den Kühlstrom – bei schwachem Luftstrom verkürzt sich die Lebensdauer des Quarzes und das Spektrum verändert sich. Stellen Sie sicher, dass die Lampe zu Ihrem Druckermodell kompatibel ist – schließlich sind die Dichroikbeschichtungen des Reflektors auf bestimmte Spektralbereiche abgestimmt.