
Abstimmung von UV für die Aushärtung gemischter Tinten – ohne Vermutungen
Wir entwickeln UV-Lampen für zentrale Lüftungssysteme, aber dieselben physikalischen Prinzipien gelten direkt für industrielle Aushärtung. Das Problem, das auftritt, wenn man Gel-Tinten mit wasserbasierten Tinten mischt: Eine Tinte benötigt 365 nm, die andere eine kürzere Wellenlänge. Eine Standard-Breitbandslampe? Sie verbrennt die Oberfläche, während die darunterliegende Tinte klebrig bleibt.
Deshalb haben wir ein UV-System entwickelt, das diese Diskrepanz tatsächlich löst.
Leistung, Spannung und eine Bauform, die zum realen Einsatz passt
Wir spezifizieren diese Lampen so, dass sie eine stabile, reproduzierbare Leistung liefern – ohne dass Sie Ihre gesamte Produktionslinie neu konstruieren müssen.
Die Lampe läuft mit 400 V, was es ermöglicht, eine hochintensive Lichtbogenentladung zu erreichen, ohne die Stromgrenzen der Leitung zu überschreiten. Und die Nennleistung von 2500 W ist keine bloße Zahl – es ist die Art von Photondichte, die Harze in einem einzigen Durchlauf vollständig vernetzt, selbst bei Liniengeschwindigkeiten, bei denen schwächere Systeme versagen.
Die Länge von 300 mm wurde aus praktischem Grund beibehalten: Sie entspricht den typischen Modulen für zentrale Luftkanäle und Aushärtungskammern. So erhält man ausreichend Verweilzeit, ohne die Kammer umbauen zu müssen.
Warum die Konstruktion wichtiger ist als das Datenblatt
Das Gehäuse besteht aus Quarz, da es UV-Strahlung sauber durchlässt und thermischen Schocks ohne Risse standhält.
Anschließend wird eine abgestimmte Beschichtung aufgebracht, um das Emissionsspektrum zu formen. So wird der Peak verschoben und die Bandbreite eingeengt, sodass die Energie genau dort ankommt, wo die Tintenchemie reagiert.
Wir verwenden eine R7s-Fassung, da diese sich im praktischen Einsatz bewährt hat – robust, hochtemperaturbeständig und sorgt für eine exakte Lampenausrichtung. Einmal angeschlossen, bleibt die Lampe fixiert. Kein Nachjustieren notwendig.
Gemischte Tinten, gleichmäßig ausgehärtet – ohne Verbrennungen
Bei der Verarbeitung gemischter Gel- und wasserbasierter Tinten ist die Spektralkontrolle der Unterschied zwischen einem optisch trockenen Druck und einem tatsächlich durchgehärteten Druck.
Wir justieren die spektrale Abstrahlung so, dass die Lampe sowohl das Photoinitiatorenband der Gel-Tinte als auch das Aushärtungsfenster der wasserbasierten Tinte trifft. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Aushärtung über den gesamten Druck – keine Verbrennungen, keine klebrigen Zwischenschichten.
Aber: 2500 W bedeutet, die Lampe wird heiß.
Ihre Maschine muss für diese Wärmebelastung ausgelegt sein. Ist die Kühlung unzureichend, verkürzt sich die Lampenlebensdauer und es besteht die Gefahr einer Überhitzung der Kammer. Bei korrekter Kühlung erreicht die Lampe eine stabile, gleichmäßige Aushärtung – weniger Ausschuss und eine Verfügbarkeit, auf die man sich tatsächlich verlassen kann.